Smart KIKZ
Kompetenzzentrum Interkommunale Zusammenarbeit für Smarte Daten und KI
Die Digitalisierung bleibt für hessische Kommunen eine Herausforderung. Obwohl viele im Rahmen von OZG oder eigeninitiativ Fortschritte gemacht haben, bleiben die gewünschten Effizienz- und Effektivitätsgewinne oft aus. Leuchtturmprojekte sind isoliert, vor allem im Smart-City-Bereich fehlt vielen Kommunen der klare Einstiegspunkt.
Die neue Hoffnung liegt in Künstlicher Intelligenz (KI), sowohl für Smart City als auch Verwaltungsdigitalisierung. KI verspricht bessere Automatisierung, beschleunigte Prozessdigitalisierung und Lösungen für den Fachkräftemangel. Doch Unsicherheiten in Bezug auf Datenschutz, Ermessensspielräume, Ängste der Mitarbeitenden und fehlende Kompetenzen begleiten diese Anwendungen. Eine zentrale Herausforderung zeigt sich auch in der mangelnden Struktur und Kompetenz bei kommunalen Daten. Die effektive KI-Nutzung erfordert strukturierte Daten und klare Datenkompetenzen.
Beteiligte Kommunen




Gefördert durch das Land Hessen – Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation

Das Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit für smarte Daten und KI, Smart KIKZ, bietet einen Lösungsansatz mit den vier Teilprojekten: a) Transfer, b) Data Governance, c) Sensordaten und d) Beteiligung.
Transfer
Im Teilprojekt Transfer (a) geht es um die Professionalisierung des interkommunalen Transfers. Aufbauend auf den umfassenden Erfahrungen in der IKZ Digitale Kommune@Hessen werden bestehende sehr erfolgreiche Transfer-Formate wie das Digital Forum ausgebaut und andere Kommunen bei der Organisation derselben beraten und unterstützt.
Data Governance
In Data Governance (b) wird basierend auf einem gemeinsam in der IKZ entwickelten Data-Governance Konzept in zwei der beteiligten Kommunen eine Data Governance Organisation mit den entsprechenden Rollen, Prozessen und Kompetenzen pilotiert; in diesem Rahmen werden jeweils drei Handlungsfelder priorisiert umgesetzt, sowie ein KI-Pilotprojekt das sich insbesondere mit der möglichen Nutzung der Daten durch Maschinelles/Deep Learning auseinandersetzt.
Sensordaten & KI
Bei Sensordaten (c) werden die beiden aktuell in vielen Städten drängenden Handlungsfelder – Mobilität und Innenstadtentwicklung – auf Basis bestehender sowie neu zu erhebender Daten bearbeitet, um mehr Sachorientierung in der öffentlichen Debatte zu fördern und gleichzeitig eine bessere Grundlage für datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
Beteiligung
In Beteiligung (d) geht es darum das Themenfeld Daten und KI in der Smart City gezielt in die Bürgerschaft zu tragen. Damit soll Akzeptanz geschaffen und potentielle Konflikte, z.B. im Kontext des Einsatzes von KI, frühzeitig adressiert und mitigiert werden. Durch die Bündelung der Maßnahmen wird das Thema Daten und KI von drei Seiten bearbeitet: organisatorisch (Data Governance), räumlich (Sensordaten) und kulturell/öffentlich (Beteiligung). Durch professionalisierten Transfer werden die Ergebnisse nicht nur transparent gemacht, sondern andere Kommunen praktisch bei der Umsetzung unterstützt.
Ansprechpartner
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Stabsstelle Digitalisierung Stadt Offenbach



